Rassebeschreibung - Bearded Collies vom Worblinger Hard

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Rassebeschreibung


Bearded Collies sind Hütehunde, die ursprünglich für die Arbeit an Schafen gezüchtet wurden. Dazu bedurfte es eines intelligenten, belastbaren, unerschrockenen und ausdauernden Läufers, der dem Klima Schottlands trotzen konnte.
Um als Treibhund versprengte Jungtiere aufzuspüren brauchte er ein gutes Gehör, Selbständigkeit und für das Aufschrecken versteckter Tiere seine Stimme. Außerdem konnte der Schäfer so hören wo der Hund sich befindet. Man nannte ihn in Schottland auch Barking Dog. Wenn der Hund ausser Sicht war konnte der Schäfer anhand des Lautgebens die ungefähre Position ausmachen.
Auch heutige Bearded Collies bellen gerne bei der Arbeit (der eine mehr, der andere weniger) und melden Besucher an um sie dann überschwänglich zu begrüßen. Der Hütetrieb ist bei den meisten Beardies noch vorhanden, so dass weglaufende Tiere, Menschen und auch Fahrradfahrer einen besonderen Reiz ausmachen können. Durch eine liebevolle aber konsequente Erziehung ist das aber gut händelbar.

Die Erziehung bzw. das Training sollte abwechslungsreich gestaltet werden, immer wiederkehrende gleiche Übungen werden schnell langweilig und der Beardie verliert die Lust daran. Dann scheint er plötzlich einen verstopften Gehörgang zu haben oder eine Meisterprüfung im Ignorieren ablegen zu wollen. Mit Lob und Kreativität lernt der Beardie gerne und schnell. Beardies sind in allen Sparten des Hundesports zu finden. Wer jedoch bedingungslosen Gehorsam erwartet ist womöglich mit einer anderen Rasse besser bedient, sie sind keine reinen Befehlsempfänger.
Ein Bearded Collie ist ein Partner und sieht sich nicht als Untergebener.
Bearded Collies sind sehr menschenbezogene und freundliche, sehr fröhliche und intelligente Gesellen, die sich bei ihren Menschen am wohlsten fühlen. Durch ihre Sensibilität können sie ihre Menschen unwahrscheinlich gut "lesen", Emotionen, Gefühle und Gesten fassen sie sehr schnell auf. Sie wollen bei der Familie sein und sind todunglücklich wenn sie ausgeschlossen werden. Deshalb sind sie auch nicht für die Zwingerhaltung geeignet oder für ein Leben nur im Garten. Der Zugang zur Familie muß immer möglich sein. Das Alleinebleiben kann auch ein Bearded Collie lernen, doch sollte diese Zeit nicht zu ausgedehnt sein.
Die Möglichkeit des freien Laufens ist für die Beardieseele lebensnotwendig, das heisst, dass Zeit für ausgedehnte Spaziergänge eingeplant werden muß. Es ist einfach herrlich den Hunden zuzuschauen wie sie im vollen Tempo über Wiesen laufen oder in ihrem kraftsparenden weit ausgreifenden Trab, stolz Ausschau haltend dahinschweben ohne dabei aber ihre Menschen aus den Augen zu verlieren.
Das lange, doppelschichtige, harsche Fell bedarf natürlich der Pflege und nach Regenspaziergängen oder bei Tauwetter wird einiges an Schmutz ins Haus getragen, das muss man ertragen können wenn man glücklicher Beardiebesitzer werden will. Es sollten ca. 2 Stunden in der Woche für die Fellpflege aufgebracht werden.
Beardies sind immer zu Streichen aufgelegt und sie sind Lebensfreude pur, ihre Sensibilität, ihre Freundlichkeit und auch ihre Vielseitigkeit machen sie zum idealen Begleiter für aktive Menschen.
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